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Deutsche Innungsbäcker

Von Gästen heißgeliebt:
Hauchdünne Flammkuchen


Wenn es draußen ungemütlich wird, verbringen wir lange Abende gerne im Kreis guter Freunde. Dann ist es Zeit für duftende Flammkuchen, am besten direkt aus dem Ofen.

Bei Flammkuchen handelt es sich ursprünglich um eine Spezialität aus dem Elsass. Grundlage des krossen Gebäcks ist ein sehr dünn ausgerollter Teigboden. Flammkuchen sind wahre Hitzefanatiker. Traditionell werden sie im heißen Holzkohleofen bei ca. 350-400 °C gebacken und sind schon nach wenigen Minuten knusprig. Im vorgeheizten E-Herd gelingen sie auch bei 250 °C, benötigen aber ein bisschen mehr Zeit.

Mit einigen wenigen Zutaten zaubern Sie im Handumdrehen ofenheiße Flammkuchen. In Sachen Belag ist der unkomplizierte Elsässer extrem flexibel. Wir wünschen viel Vergnügen mit dem Grundrezept und einigen Tipps zur Abwandlung der klassischen Spezialität.

Grundrezept für den Flammkuchen-Teig

4 Portionen

220 g

Mehl

3 EL

Olivenöl

1

Eigelb

100 ml

warmes Wasser

½ TL

Salz

1 Prise

Zucker

Zubereitung:

  1. Mehl, 2 EL Olivenöl, Eigelb, Salz, etwas Zucker und Wasser zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig zu einer Kugel formen, mit restlichem Olivenöl bepinseln und in Folie einwickeln.
  3. Teigkugel bei Zimmertemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  4. Den Teig aus der Folie nehmen und vierteln. Zu vier dünnen Fladen ausrollen.
  5. Backofen auf 250 °C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. 

Klassischer Flammkuchen nach Elsässer Art

ca. 10–12 Minuten bei 250 °C (Umluft: 230°C)

Zutaten für den Belag

300 g

Zwiebeln

250 g

geräucherter durchwachsener Speck

200 g

Schmand

150 g

Crème fraîche

Salz, Pfeffer

1 Bund

Schnittlauch in Röllchen oder gezupfte Petersilie

Zubereitung:

  1. Zwiebeln schälen, halbieren und in Halbmonde schneiden. Speck in Streifen schneiden.
  2. Crème fraîche mit Schmand verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Den fertigen Teig mit der Schmandcreme bestreichen und mit Speck und Zwiebeln belegen.
  4. Ca. 10-12 Minuten bei 250 °C im unteren Einschub des Backofens backen.
  5. Anschließend mit Schnittlauch oder Petersilie dekorieren.

Herbstlicher Flammkuchen mit Hokkaido-Kürbis

ca. 10–12 Minuten bei 250 °C (Umluft: 230°C)

Zutaten für den Belag

400 g

Hokkaido-Kürbisfruchtfleisch

300 g

rote und weiße Zwiebeln

2 EL

flüssiger Honig

2 EL

Olivenöl

300 g

Crème fraîche oder Gorgonzola

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Kürbis in dünne Streifen schneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Halbmonde schneiden.
  2. Den fertigen Teig mit Öl beträufeln und mit Crème fraîche bestreichen.
  3. Die Kürbisspalten und Zwiebelringe gleichmäßig auf der Crème fraîche verteilen und Honig darüber träufeln.
  4. Ca. 10-12 Minuten bei 250 °C im unteren Einschub des Backofens backen.
  5. Nach dem Herausnehmen etwas abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer würzen.

Süßlich-herber Flammkuchen mit Feigen und Ziegenkäse

ca. 10–12 Minuten bei 250 °C (Umluft: 230°C)

Zutaten für den Belag

300 g

Ziegenfrischkäse-Rolle

300 g

Crème fraîche

1 Bund

Frühlingszwiebeln

4

Feigen

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Flammkuchenteig mit dem Backpapier ausgerollt auf ein Backblech legen.
  2. Crème fraîche mit etwas Salz und Pfeffer würzen und auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  3. Die Ziegenkäserolle in Stücke, die Feigen in dünne Scheiben schneiden und auf der Crème gleichmäßig verteilen.
  4. Ca. 10-12 Minuten bei 250 °C im unteren Einschub des Backofens backen.
  5. Vor dem Servieren die Frühlingszwiebeln in kleine Röllchen schneiden und auf den Flammkuchen verteilen.

Tipps für das gute Gelingen

Der Flammkuchenteig lässt sich problemlos schon am Vortag produzieren, portionieren und ausrollen. Da die dünnen Fladen schnell austrocknen, am besten einzeln in Alufolie einschlagen. So bleiben sie über Nacht im Kühlschrank frisch. In der Tiefkühltruhe halten sie sich sogar über mehrere Monate.

Den Teig so dünn wie beim Profi auszurollen, ist eine Kunst. Grundsätzlich lässt er sich sehr gut bei Zimmertemperatur bearbeiten. Damit der Fladen beim Transport von der Arbeitsfläche auf das Blech nicht reißt, den Teig am besten direkt auf dem Backpapier ausrollen.

Falls sich Gäste anmelden und keine Zeit bleibt, selber Flammkuchen zu backen, fragen Sie doch beim Innungsbäcker Ihres Vertrauens nach. Stöbern Sie einfach in unserem Bäckerfinder.

Gute Nachrichten für alle Darmstädter: Hier bietet die Bäckerei Breithaupt sogar 30 verschiedene Flammkuchen-Variationen an.

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Der Artikel "Rezept – Hauchdünne Flammkuchen" erschien am 23.10.2019 auf www.innungsbaecker.de.

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