Innungsbäcker Logo
Logo InnungsbäckerLogo InnungsbäckerLogo InnungsbäckerLogo Innungsbäcker

Deutsche Innungsbäcker

Reformationsgebäck im Lutherjahr


Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Martin Luther 95 Thesen an der Tür der Wittenberger Schlosskirche und bildete den Auftakt zur Reformation, einem der zentralen Ereignisse der europäischen Geschichte. In diesem Jahr wird das 500-jährige Jubiläum mit dem Reformationstag im gesamten Bundesgebiet gefeiert. Ein wunderbarer Anlass, die enge Verbundenheit zwischen dem Bäckerhandwerk und der evangelischen Kirche zum Ausdruck zu bringen. So lud Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands, die Reformationsbotschafterin der evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Margot Käßmann zum Gespräch ein.

Michael Wippler und Margot Käßmann

Michael Wippler und Margot Käßmann sprachen über die Bedeutung der Reformation, die Entstehung von Reformationsgebäcken und die Rolle des Bäckerhandwerks.

"Handwerk und Kirche sind seit jeher eng miteinander verbundenen. "Unser tägliches Brot" wird täglich frisch von Bäckerinnen und Bäckern gebacken. Als Botschafterin des Reformationsjubiläums freue ich mich natürlich sehr, dass diese Verbindung in verschiedenen Gebäckstücken bundesweit sichtbar wird. Eine köstliche Verbindung, im wahrsten Sinne des Wortes!", beschreibt Margot Käßmann.

Auch das Bäckerhandwerk leistet hierzu seinen Beitrag und erinnert an das wichtige Datum der Reformation mit symbolträchtigen Gebäcken. So war die Verkostung während des Gesprächs natürlich Ehrensache. 

Liaison von Genuss und Erinnerung

Die Erzeugung und Benennung von Broten und Gebäcken nach Luther oder der Reformation sind Ergebnis einer Erinnerungskultur, die in den letzten 100 Jahren entstanden ist. In Verbindung mit wichtigen Symbolen der Reformation, die in Gebäckform abgebildet werden können, machen Deutsche Innungsbäcker den Feiertag mit Genuss erlebbar.

Das sogenannte Reformationsbrötchen erinnert an die Lutherrose. Traditionell in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bekannt, soll das Reformationsgebäck im Jubiläumsjahr 2017 deutschlandweite Aufmerksamkeit erreichen und an den geschichtsträchtigen Tag erinnern.

Beständige Verbundenheit

Seit jeher eint das Bäckerhandwerk und die Kirche eine enge Verbundenheit. Diese konnte jüngst im Rahmen der Aktion „5.000 Brote. Konfirmanden backen Brot für die Welt“ zum Ausdruck und Erfolg gebracht werden.

Der Artikel "Reformationsgebäck im Lutherjahr" erschien am 5.7.2017 auf www.innungsbaecker.de.

Das könnte Sie auch interessieren ...

Knödel
Die besten Tipps – von Brot zu Knödel

Sie gehören aus Tradition zum Fest – Knödel auf Basis von Backwaren.

mehr erfahren
Schaufenster Croissants in Frankreich
Sommerzeit = Brot… oh, Urlaubszeit

Wir gehen auf Europareise und entdecken die Brotvielfalt unserer Nachbarländer.

mehr erfahren
Urkorn auf dem Tisch
7 Gründe für Urgetreide

Traditioneller, authentischer und natürlicher Genuss mit alten Getreidesorten wie Einkorn, Dinkel und Emmer, die Sie probieren sollten.

mehr erfahren

Nach oben

Teilen