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Das Geheimnis der Wundermühlen


Wundermühlen waren in der Vorstellung der Menschen Orte, an denen Unheimliches geschah. Man konnte doch nie genau wissen, was im Innern einer Mühle vor sich ging. Das regte die Phantasie an. Wäre es nicht möglich, dass in Mühlen nicht nur Korn zu Mehl gemahlen, sondern noch ganz andere Dinge verwandelt würden? Wie wäre es, wenn man in einer Mühle aus der alternden Ehefrau oder wahlweise dem in die Jahre gekommenen Ehemann, wieder ein Jungbrunnen würde.

Wundermühlen

"Neue Wundermühle" (1835) aus der grafischen Sammlung des Brotmuseums

Auch das Museum Brot und Kunst in Ulm blieb aufgrund der Corona-Krise wochenlang geschlossen. Um allen Besuchern und Freunden des Museums dennoch Einblicke in den riesigen Fundus bieten zu können, hat sich das Museum etwas Besonderes einfallen lassen und veröffentlicht kleine Videos, die ungewöhnliche, spannende und besonders schöne Objekte zeigen. In loser Folge zeigen wir in einfach gestrickten Videos kuriose Geschichten rund um das Thema Brot.

Zwei wundersame Mühlen

Wir starten in der ersten Folge mit graphischen Blättern aus dem 19. Jahrhundert, die zwei wundersame Mühlen zeigen, in denen nicht wie gewöhnlich Korn zu Mehl gemahlen wird, sondern Menschen verjüngt werden können. Mühlen galten nämlich einst als wunderliche, ja unheimliche Orte. Was im Innern der Mühle geschah und ob es dabei immer mit rechten Dingen zuging, war für die Menschen nur schwer nachvollziehbar und regte die Phantasie an. Wäre es nicht wunderbar, wenn es Mühlen gäbe, in denen gealterte Ehefrauen oder wahlweise auch Ehemänner wieder zu jungen, knackigen Geliebten verwandelt werden könnten? Diese Wunschvorstellung bezog sich nicht nur auf Mühlen – auch Backöfen wurden ähnlich magische Kräfte zugesprochen.

Der Artikel "Das Geheimnis der Wundermühlen" erschien am 17.6.2020 auf www.innungsbaecker.de.

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